An Lösungen wird gearbeitet: Verkehrssituation in Hötting-West

Die Einführung der gebührenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung in Hötting-West führt immer noch zu heftigen Reaktionen in der Bevölkerung. Man will es nicht verstehen, dass in den betroffenen Straßen gähnende Leere herrscht und die Überwachungsorgane krampfhaft nach Parksündern suchen. Hingegen sind die Wege und Straßen in der Lohbachsiedlung hoffnungslos verstopft.

 

Der von Stadträtin Uschi Schwarzl gemeinsam mit GR Rainer Patek (Die Grünen) ins Leben gerufene "Verkehrsarbeitskreis Hötting-West" ist in der Zwischenzeit bereits dreimal zusammengetroffen, um sich mit den anstehenden Problemen zu befassen und gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Als Gäste waren bereits namhafte Vertreter der Stadt anwesend (STR Dr. Gschnitzer, Dipl. Ing. Maizner von der Verkehrsplanung, Dr. Jäger als Verkehrsjurist, Ing. Falch vom Gartenamt), um gemeinsam mit den Bewohnern angeregt zu diskutieren.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen:

So will man das derzeitige Fahrverbot am Lohbachufer wieder aufheben und dafür eine faktische Durchfahrtssperre errichten.

Ein Ermittlungsverfahren zur Einführung der gebührenpflichtigen Kurzparkzone in der gesamten Lohbachsiedlung wird eingeleitet. Dazu wird von der Stadt noch eine telefonische Befragung der Bürger durchgeführt (siehe unten).

Die Karl-Innerebner-Straße wird durch geeignete Maßnahmen verkehrsberuhigt und bei der Einmündung in die Tschiggfreystraße werden Fußgängerübergänge (Zebrastreifen) angebracht. Künftig wird die Tschiggfreystraße Vorrang gegenüber der Karl-Innerebner-Straße haben.

Um den Verkehr flüssiger zu gestalten und Umwege über die Luis-Zuegg-Straße zu vermeiden, wird die Grünphase an der Kreuzung Viktor-Franz-Hess-Straße - Technikerstraße vom Norden her verlängert.

Der Lohbachweg wird zum Ufer hin mit einem Lattenzaun abgegrenzt und so den Spaziergängern wieder zugänglich gemacht. Ein Verparken des Ufers wird damit unmöglich sein.

Im Interesse der betroffenen Bewohner kann man nur auf eine zügige Verwirklichung der geplanten Maßnahmen hoffen. WESTWIND wird laufend darüber berichten.

Lediglich die "unendliche Geschichte" mit der Radweganbindung nach Völs muss noch warten - DI Maizner von der Verkehrsplanung arbeitet derzeit praktikable Lösungen aus.

 

Die betroffene Bevölkerung wird befragt ...

... der Wortlaut zur telefonischen Umfrage bezüglich der Einführung einer gebührenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung in der Lohbachsiedlung wird lauten:

 

Sind Sie mit der derzeitigen Parkplatzsituation in Ihrer Wohngegend eher zufrieden oder eher unzufrieden?

Besitzen Sie ein eigenes Auto?

Haben Sie einen eigenen Garagenplatz?

Sind Sie für die Einführung einer gebührenpflichtigen Kurzparkzone mit einer Höchstparkdauer von 3 Stunden. Hier haben Sie die Möglichkeit eine Anwohnerparkkarte für 2 Jahre zu kaufen - oder sind Sie für die Beibehaltung der jetzigen Parkplatzsituation: gebührenfrei und zeitlich unbegrenzt?