Aufatmen in Kranebitten

Erstellt von Hildegard Auer, INITIATIVE LEBENSRAUM KRANEBITTEN | |   Print-Artikel

Nach einer für die Kranebitter BusbenutzerInnen sehr schwierigen und aufreibenden Testphase haben die Innsbrucker Verkehrsbetriebe ein ganzes Paket von Maßnahmen in die Wege geleitet, wodurch die Probleme mit der Buslinie LK beseitigt werden sollen.

Ziel ist es, vor allem die Anschlusssituation mit der Linie O zu verbessern. Die Zusammenlegung der Haltestellen von LK und O bei der Technik wird das Anschlussproblem Richtung Stadt weitgehend lösen. Auch die Maßnahmen zur Anschlusssicherung vom O zum LK beginnen sich bereits zu bewähren.

Inzwischen haben die IVB die besonders für unsere Gäste wichtige Durchsage (in Deutsch und Englisch!) zum Umsteigen in LK oder O in den Bussen installiert. Ein bedeutender Fortschritt!

Der von der INITIATIVE LEBENSRAUM KRANEBITTEN als notwendig und gerechtfertigt erachtete Direktbus um 8.22 Uhr ab Kranebitten wurde (und das ist der klare Wunsch auch für die Zukunft) während der gesamten Ferienzeit geführt und hat bisher nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei den Gästen des Campingplatzes ein positives Echo gefunden.

Offen ist noch der bei den IVB bereits deponierte Wunsch, dass der Nightliner, der derzeit stündlich bis zur Technik fährt, bis nach Kranebitten (ev. Gasthof Rimml) geführt wird. Diese Maßnahme wäre besonders auch für unsere Jugend wichtig. Vorerst ist aber sicherzustellen, dass der letzte Bus nach Kranebitten auf den entsprechenden O wartet, weil es danach keine Möglichkeit mehr gibt, nach Kranebitten zu gelangen, außer mit dem Taxi.

Festgestellt wird nach wie vor, dass durch Unwissenheit oder Fehlverhalten von Busfahrern Anschlüsse versäumt werden. Eine intensivierte Schulung könnte dieses Problem weitgehend lösen.

Dass ein öffentliches Verkehrsmittel nicht individuelle Wünsche erfüllen kann, ist klar. Wenn aber langjährige Busbenutzer ihrer Buslinie den Rücken kehren und dem PKW den Vorzug geben, läuft etwas schief.

Die BewohnerInnen von Kranebitten hoffen, diese Durststrecke durch die neuerliche bessere Zusammenarbeit mit den IVB nun überstanden zu haben.