Betroffene, Institutionen und Vereine meinen zum Thema Jugend...

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Die Schützenkompanie Allerheiligen betreibt schon seit vielen Jahren eine intensive Jugendarbeit über das Jungschützenwesen in der Kompanie, Kinder und Jugendliche vom 7. bis zum 16. Lebensjahr haben die Möglichkeit den Allerheiliger Jungschützen beizutreten.

Interessante Aktivitäten werden angeboten: regelmäßige Heimstunden (Spiele, Basteln, Partys usw.), Ausflüge und Sport (z.B. Alpamare in Bad Tölz, Gardaland, Alpine Coaster, Schilaufen, Rodeln), Schießsport (jeden Freitag am Abend Wettkampfschießen mit Luftdruckgewehren), Ausrückungen mit der Kompanie, Förderung des Schützenwesens.

 

Die Pfarre Allerheiligen ist für Jugendliche ein Ort für regelmäßiges Engagement: Am letzten Freitag im Monat gibt es immer den offenen und schon traditionellen Koch-, Ess- und Spielabend (KESA) im Jugendheim. Einmal wöchentlich treffen sich begeisterte Sängerinnen zur Jugendchorprobe und üben Lieder für die Jugendmessen. Neben diesen offenen Angeboten gibt es auch fixe Kreise: Elf Jugendliche gestalten als JungscharleiterInnen wöchentliche Gruppenstunden für Kinder. Der Jugendausschuss bereitet die Jugendmessen sowie besondere Ereignisse (Osternacht, Jugendreise) vor.

 

Durch's Reden kommen die Leut' z'samm!

Ein Sprichwort, was sich hinsichtlich unserer "Peerhofjugend" wieder einmal bewahrheitet hat!

Letzten Herbst haben sich Unmut und Klagen betreffend unserer Jugendlichen gehäuft. Spontan wurde eine Versammlung für Jung und Alt organisiert. Die Teilnahme war überraschend hoch und es kamen einige Punkte zur Sprache. Mein Mann versprach den jungen Leuten eine Adventfeier, wozu auch sämtliche Mieter persönlich eingeladen wurden. Mit Spenden der Alpenländischen Heimstätte, der Stadt Innsbruck (BMin H. Zach) und des ÖGB (Hr. Vonbank) wurde diese organisiert und das Vereinslokal "Treffpunkt am Lohbach" war voll ausgelastet.

Gespräche wurden geführt und auch Missverständnisse wurden aus der Welt geschafft. Unsere "Mädels" haben uns mit einer Tanzeinlage überrascht und drei unserer Mieter haben sich mit einem "Country-Tanz" revanchiert. Frau GRin Brigitte Lercher hat sich bei uns so wohl gefühlt, dass sie uns erst um Mitternacht wieder verlassen hat. Auf die Frage, warum sich unsere Jugendlichen nicht mehr im Jugendzentrum aufhalten, war eines der Argumente, dass es zu wenige Aktivitäten gäbe. Ich habe auch über diesen Punkt nachgedacht und mir ist einiges dazu eingefallen. Denn jeden Tag mit Tischfußball und Computer konfrontiert zu sein ist auf Dauer wahrscheinlich fadisierend. Aber vielleicht könnte auch mein zum Anfang erwähnter Spruch zum Tragen kommen! Familie Pfeifer, Peerhofstraße

 

Axel Bitterle von den Streetworkern: Der Stadtteil Hötting-West ist vorbildlich für die Zusammenarbeit der sozialen Einrichtungen, zudem gibt es hier ein überaus dichtes Angebot für Jugendliche, mehr als in anderen Stadtteilen. Es gibt aber auch Jugendliche, die diese Angebote nicht nutzen und durch ihr Verhalten immer wieder Anlass zu Beschwerden geben. Es mag aber auch am - gegenüber anderen Stadtteilen - geringeren Grundlärmpegel liegen, dass hier Lärm schneller störend wahrgenommen wird.