Mobbing (Roman)

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Annette Pehnt: Mobbing (Roman)

 

Wenn das Schlimmste passiert ist, muss man sich endlich nicht mehr davor fürchten. Joachim machte seine Arbeit gut, die Kollegen schätzten ihn. Wenigstens das stand doch außer Frage. Denn mit der neuen Chefin blieb für ihn nichts, wie es war. So kam der Briefumschlag mit der fristlosen Kündigung beinahe wie eine Erleichterung. Aber für Joachims Familie war das Glück längst flüchtig wie das Vertrauen, das sie in sich und das Leben gehabt hatte. Soweit der Klappentext. Das für die Aktion „Innsbruck liest 2011“ ausgewählte Buch „Mobbing“ von Annette Pehnt hat Potenzial. Die Autorin schildert mit einfacher und direkter Sprache, wie das Leben einer Familie durch Psychoterror am Arbeitsplatz erschüttert wird. Das Buch verunsichert, es macht betroffen, es macht wütend und traurig. „Mobbing“ ist ein Buch, über das man sprechen muss! Wer Interesse hat, sich mit anderen über „Mobbing“ auszutauschen, ist herzlich zum Literaturkreis am Montag, 6. Juni um 19.30 Uhr (Bücherei Allerheiligen) eingeladen. Außerdem beraten wir gerne bei der Auswahl der Urlaubslektüre! Wir wünschen einen „lesenswerten“ Sommer.