Chip-Pflicht beim Hund ab 2010

Erstellt von Wolfgang Stadler | |   Tierecke

Ab 1.1.2010 müssen alle in Österreich lebenden Hunde mit einem Chip gekennzeichnet sein. Dies ist aber nicht nur eine unangenehme Auflage des Gesetzgebers, sondern bringt auch wesentliche Vorteile. Durch die zentrale Registrierung ist es für TierärztInnen oder Tierheime wesentlich leichter entlaufene oder verloren gegangene Tiere zu identifizieren und damit die Besitzer innerhalb kürzester Zeit zu verständigen. Aber auch bei gestohlenen oder ausgesetzten Tieren oder bei Bissverletzungen durch freilaufende Hunde, lassen sich die Besitzer schnell eruieren. Die Implantation des reiskorngroßen Mikrochips erfolgt an der linken Halsseite direkt unter die Haut mit einer scharfen Spezialkanüle. Die Chipnummer kann nur mittels Lesegerät aktiviert und abgelesen werden. Abgelesen wird nur eine 16-stellige Nummer mittels der die weiteren Daten über eine Datenbank abgefragt werden. Es befinden sich weder Daten des Hundes noch der Besitzer auf dem Chip und er kann auch nicht geortet werden. Trotzdem ermöglicht dieses System eine eindeutige Identifizierung des Hundes und infolge dessen auch die Eruierung des Herrchens oder Frauchens. Daher ist ein Chip ohne Registrierung bei einer Datenbank wertlos. Lassen Sie bei Ihrem Tierarzt Chip und Registrierung überprüfen, um eventuelle Bußgelder zu vermeiden. Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen Ihr Tierarzt W. Stadler