Cinema Corner

Almost Famous

Kurz gesagt: Cameron Crowes sechster Kinofilm „Almost Famous“ ist wahrscheinlich der beste Rock’n-Roll-Film, der jemals gedreht wurde. So simpel ist das. Und genau diese Simplizität ist das Geheimnis von "Almost Famous". Cameron Crowe hat schlicht und einfach einen Film über sich selbst gedreht, über seine Zeit als fünfzehnjähriger Musikkritiker für das Rolling Stone Magazin. Das Rock’n Roll Business der Siebziger rund um die aufstrebende Band Stillwater ist der dramaturgische Hintergrund. "Almost Famous" besticht mit Menschen, Menschen mit vielschichtigen Charakteren, die sich in der Post-Hippie-Ära und im Showbiz verlieren und auf der Suche sind, nach jemandem, der Halt gibt. Einer dieser verletzlichen, verlorenen Menschen im Stillwater Tourbus ist das Band Aid Penny Lane, gespielt von einer herausragenden Kate Hutson. Billy Crudup als rising Rockstar Russel Hammond ist ihr ebenso verfallen wie Patrick Fugit als William Miller (Cameron Crowe). "Almost Famous" ist ein Film, der einen für zwei Stunden aus der Realität entführt und verzaubert. In diesem Sinne werden fünf von fünf Smilies vergeben.