Das Jahr der ehrenamtlichen Arbeit (ÖVP)

Mit dem Jahr der Ehrenamtlichkeit werden in unserer Gesellschaft endlich einmal Menschen in das helle Licht der Öffentlichkeit gerückt, die über Jahre oft unbedankt sich eben für diese Gesellschaft, für ihre Mitmenschen einsetzen. Eine Studie, die vor einigen Jahren verfasst wurde, hat ergeben, dass in Österreich mehr als 300 000 Menschen ehrenamtlich tätig sind, und dies bei einer Bevölkerungszahl von acht Millionen.

Die Organisationen mit ehrenamtlichen Funktionären sind in allen gesellschaftlichen Bereichen tätig, im sozialen, im kulturellen, aber besonders im Sicherheitsbereich, von der Feuerwehr bis zur Bergrettung. Andere Staaten müssen Milliarden für solche Dienste aufwenden und belasten damit den Bürger und Steuerzahler. Eines ist in das Bewusstsein der Öffentlichkeit noch kaum gedrungen: Auch die Funktionäre der politischen Parteien arbeiten in ihrer erdrückenden Mehrheit ehrenamtlich. So hat z.B. von den 5000 Funktionären der Tiroler Volkspartei nur ein Bruchteil ein bezahltes Amt als Mandatar inne. Der Großteil arbeitet für die Partei ehrenamtlich und trägt so wesentlich zum Funktionieren unseres Staatswesens bei, zumal die politischen Parteien eine unabdingbare Voraussetzung für eine freie parlamentarische Demokratie sind. Die ÖVP hat schon lange vor dem "Jahr der Ehrenamtlichkeit" deren Wert erkannt. Die von der ÖVP propagierte "Bürgergesellschaft" beruht auf dem Engagement des Bürgers in der Gesellschaft, was überwiegend mit ehrenamtlichen Funktionen verbunden ist.

Die vielen ehrenamtlich tätigen Österreicher zeigen deutlich: Der Idealismus triumphiert in unserer Gesellschaft noch oft über den Egoismus. Und das ist gut so!