„Daseinsfürsorge heute“ – von der Grundsicherung bis zur Hospizeinrichtung (SPÖ INNSBRUCK)

Erstellt von Roland Müller, Stadtteilvorsitzender | |   Politischer Beitrag

Eine wichtige Einrichtung unserer sozialen Stadtteilstruktur ist das neue Wohnheim Lohbach. Die ersten BewohnerInnen sind bereits eingezogen. WESTWIND befragte die im Stadtteil präsenten Parteien zu diesem Thema.

Mit der Eröffnung des Seniorenwohnheims Lohbach wird eine alte SPÖ-Forderung umgesetzt. Menschen sollen ihren Lebensabend dort verbringen können, wo sie gelebt haben. So bleiben soziale Kontakte erhalten, der Bezug zu lieb gewordenen Plätzen im Stadtteil geht nicht gänzlich verloren. Deswegen ist es wichtig, dass im Westen Innsbrucks, der in den vergangenen Jahren sehr gewachsen ist, ein modernes Heim für unsere betagten MitbürgerInnen angesiedelt wird. Aus Sicht der SPÖ sind SeniorInnenheime ein zentraler Mosaikstein in einem viel größeren Netz der Betreuung und Fürsorge und es ist wichtig, für hohe Qualität zu sorgen, von der Architektur bis zur Pflege. Zu diesem Netz gehört auch die Unterstützung von Menschen, die möglichst lange zu Hause bleiben wollen und können. Die Barrierefreiheit von Wohnungen spielt dabei eine große Rolle, parallel zur entsprechenden Unterstützung durch mobile Dienste, wie sie die großartig funktionierenden Sozialsprengel anbieten. Wichtig in diesem Netz ist auch die Unterstützung pflegender Angehöriger. Viele — vor allem Frauen — betreuen ihre Eltern, Großeltern oder andere Verwandte daheim. Sie sind selbst einmal krank oder brauchen Urlaub und können dann auf das Angebot von Kurzzeitpflegeplätzen zurückgreifen. Gepflegt altern beginnt lange vor der Pflegebedürftigkeit. Geselligkeit, Kultur und Sport sind Aktivitäten, die unabhängig vom Alter das Leben bereichern. Vereine – nicht zuletzt der sozialdemokratische Pensionistenverband – bieten hier eine Vielzahl von Möglichkeiten an, die auch in unserem Stadtteil den Alltag verschönern!