Der Innsbrucker Sportklub Raiffeisen - ISK

Erstellt von Hans-Peter Nuderscher | |   Print-Artikel

Der Nachwuchsleiter des ISK stellt seinen Verein vor

Der ISK ist ein alteingesessener Höttinger Fußballverein (Gründungsjahr 1923), der maßgeblich an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens in unserem Stadtteil mitwirkt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche, sportlich zu fördern und auszubilden, sowie natürlich möglichst viele Spieler an die Spitze des Tiroler Fußballs führen.

Dabei genügt die „Einstellung“ alleine nicht, man braucht dazu:

  • einen hervorragenden Organisator (Vereinsvorstand),
  • die Akzeptanz der Allgemeinheit,
  • bestens ausgebildete einsatzbereite Trainer,
  • unterstützende Eltern, Förderer und Sponsoren,
  • die Schaffung und Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur durch unsere Politiker, und - das ist wichtigste Punkt -
  • es bedarf eines „Miteinander“.

Dank der beispielgebenden Nachwuchsarbeit gehören wir schon seit langem zu den erfolgreichsten Tiroler Fußballvereinen. Zahlreiche Meisterschaften wurden gewonnen und zigfache Tiroler und Österreichische Meistertitel konnten errungen werden. Viele im Fußball eingeführte Neuerungen haben ihren Ursprung beim ISK, so z.B. das TT-Turnier oder die Grundidee zur Installierung der Nachwuchs- und Ausbildungszentren in Österreich. Großartige Spielerpersönlichkeiten wie Kurt Jara, Andi Spielmann, Hannes Kuba, Thomas Dampf , Gerhard Hartmann u. a. erhielten beim ISK ihre Grundausbildung in Sachen Fußball.

Dass es jedoch beim ISK nicht nur Erfolge, sondern auch Probleme gibt, kommt im Brief eines Nachwuchsspielers zum Ausdruck:

Christoph Erlsbacher (17 Jahre)schreibt (gekürzt, Anm. d. Red.):

Ich spiele jetzt seit ca. 9 Jahren beim ISK und ich muss sagen, dass mir das gesamte sportliche und soziale Umfeld immer sehr gut gefallen hat. Etwas negativ finde ich, dass es beim ISK kein wirkliches Vereinsleben im eigentlichen Sinn gibt. Vielleicht kann dies durch die Errichtung des Vereinslokals verbessert werden.

Mehr verdient hätte sich der ISK auch Rahmenbedingungen, die Fußball auf hohem Niveau zulassen. Ich spreche hier vom Fußballplatz, der sich in einem katastrophalen Zustand befindet. Ich glaube, dass es durchaus vernünftig wäre, entweder diesen Platz komplett zu überarbeiten oder weiter im Westen einen richtigen "Spielplatz“ zu bauen, auf dem dann nicht trainiert werden muss. In diesem Bereich muss die Politik einfach einmal handeln, denn es kann nicht sein, dass fast jedes Dorf in Tirol einen schöneren Platz hat als ein ganzer Siedlungsbereich im Westen Innsbrucks!

Sie werden sich jetzt fragen „ Was wollen die denn noch?“ Sie haben Recht, eigentlich „hätten“ wir eine super Sportanlage in Hötting-West. Nur leider - der Schein trügt. Der Fußballplatz kann der Belastung (2 Vereine = 18 Mannschaften) nicht standhalten, wegen nicht funktionierender Drainage bleibt schon bei wenig Regen das Wasser stehen, und der Platz muss gesperrt werden. Ein Ausweichen auf den Kunstrasen kann nicht erfolgen, da es hier die selben Probleme gibt. Ein konsequentes Training ist daher nur sehr schwer möglich. Zudem kann der Kunstrasenplatz wegen seiner Ausmaße nicht für Meisterschaftsspiele verwendet werden.

Problematisch ist auch die Raumverteilung: Die Vereine erhielten je ein Kellerabteil für die Utensilien und je 1 Kabine für die Kampfmannschaft. Beide Vereine zusammen können einen Massageraum und einen kleinen Kochraum verwenden, eine Kantine gibt es nicht. Die Duschen funktionieren teilweise nicht, die Sprechanlage ist schon seit längerer Zeit ausgefallen, usw., usw.. Besserung und Instandsetzung sind nicht in Sicht.

Training in der Turnhalle in Hötting-West? Bislang war es nicht möglich, von der Stadt einen Termin für das Wintertraining zu bekommen!

Es ist uns bislang nicht gelungen, ein eigenes Vereinsheim zu installieren, da wir eigentlich erst seit der Errichtung des Fußballplatzes in Hötting-West einen fixen Platz zugewiesen bekamen. Es gibt nun seit kurzem Versprechungen über die Zuweisung neuer Räumlichkeiten, was dem Wunsch vieler Spieler und Fans nach einem besseren Vereinsleben sicher entgegenkommt.

Die Gelegenheit, eine "zufriedenstellende" Sportanlage zu erhalten, wäre jetzt äußerst günstig, wird doch gerade jetzt die Umgestaltung der Spiel- und Sportanlagen durchgeführt. Es wäre wünschenswert, dass die Politiker hierzu die Meinung und Mitarbeit der Betroffenen einbeziehen.

Als Nachwuchsleiter des ISK ersuche ich alle sport- und fußballbegeisterten Stadtteilbewohner um Unterstützung. Kommt zu den Spielen, lasst euch von der Begeisterung und dem Können unserer Kinder und Jugendlichen überraschen! Belohnt sie mit eurem Besuch! Danke.