Ein Jahr nach den Gemeinderatswahlen ... Bilanz für Hötting-West und Kranebitten (SPÖ)

Erstellt von StRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter | |   Politischer Beitrag

Als Dorf-Höttingerin beobachte ich mit Interesse die Entwicklung der Stadtteile Hötting-West und Kranebitten, wobei mich natürlich besonders die rege Auseinandersetzung der einzelnen vor Ort tätigen Organisationen und deren Stadtteilarbeit interessiert. Die aktive Beteiligung der Menschen an der Gestaltung und Entwicklung ihres Stadtteiles ist für uns eine Chance, dass das passiert, was die Menschen brauchen und wollen. Und unter den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen in Innsbruck ist das Engagement der Bevölkerung eines der wenigen Mittel, dem Bürgermeister etwas abzuringen.

Für die SPÖ liegt der Schwerpunkt der Stadtentwicklung auf der Stadtteilentwicklung, denn die Menschen sollen sich dort wohlfühlen, wo sie wohnen. Demgegenüber gilt das Hauptinteresse des Bürgermeisters Großbauten in der Innenstadt, einem Autobahnanschluss Mitte, einer Verlängerung des Pistenvorfeldes für den Flughafen usw.

Die SPÖ hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder für die Wünsche der BewohnerInnen in Hötting-West und Kranebitten eingesetzt. So haben wir jahrelang für die Westspange gekämpft, die seit Spätherbst 2000 befahren werden kann. Die neue Wohnanlage am Franz-Baumann-Weg, die im letzten Jahr übergeben wurde, wurde maßgeblich vom früheren SP-Wohnungsstadtrat betrieben. Und zurzeit werden gerade Fuß- und Radweg westlich der Hauptschule gebaut und die Errichtung des Waldzaunes entlang dem Lohbachufer vorbereitet, alles jahrelange Forderungen der SPÖ. Apropos Lohbach: ohne das unermüdliche Engagement von Kurt Mair und einigen weiteren Aktiven wäre der Lohbach wohl schon lange verrohrt und verkommen. Nun geht es darum, den Lohbach im westlichen - teils verschütteten - Lauf in seiner naturnahen Pracht zu erhalten und doch behutsam als Naherholungsgebiet zu nutzen - ein Projekt für die Zukunft .

Kranebitten - immer wichtiger und doch noch das Stiefkind der Stadt? Das geplante kirchliche Zentrum ist wichtig, warum wird es nicht gekoppelt mit einem Nahversorger, um Seele und Leib zu ernähren?