Erfolgreicher Neustart der Breinössl Bühne

Ende 2005 fiel zum letzten Mal der Vorhang der traditionsreichen „Tiroler Volksbühne Blaas“ im altehrwürdigen „Breinössl“ in der Maria-Theresien-Straße. Eine Gruppe ehemaliger Ensemblemitglieder gründete im März 2006 die „Neue Breinössl Bühne“, um die Lücke in der Innsbrucker Kulturund Unterhaltungsszene wieder zu schließen. Die Suche nach einer neuen Spielstätte gestaltete sich recht langwierig, schließlich konnte jedoch mit dem Kolpinghaus eine neue Bleibe gefunden werden. Der Theaterbetrieb wurde im Herbst 2009 mit dem Stück „Besuchszeit“ von Felix Mitterer aufgenommen und brachte gleich einen großen Publikumserfolg, der sich beim zweiten Stück, dem Märchen „Die Mühle im Zauberwald“ von Volkmar Seeböck fortsetzte. 2010 gewann das Ensemble mit dem Dreiakter „Das Prämienkind“ von Maximilian Vitus die Herzen der Theaterbesucher. Die Neue Breinössl Bühne versteht sich als modernes Volkstheater und führt die Tradition des Breinössl-Theaters im Sinne einer Exl- sowie einer Klingenschmidbühne weiter. Mit traditionellem wie zeitgenössischem Volkstheater sollen Jung und Alt wieder für das Theater interessiert werden. Die Neue Breinössl Bühne legt dabei Wert darauf, dass beim traditionellen Volkstheater Heiteres wie Dramatisches in gleichen Maßen berücksichtigt wird. Außerdem sollen auch neue Autoren Chancen erhalten und jungen Schauspielern die Möglichkeit für erste Bühnenerfahrungen geboten werden. Vorgesehen ist außerdem die eine oder andere Uraufführung, aber auch Kinderund Jugendtheater. Für Kinder sind speziell im Rahmen des Innsbrucker Ferienzuges sowie in der Vorweihnachtszeit Märchenaufführungen geplant.