Es betrifft uns alle: Ruhezeiten sind einzuhalten!

Es ist vor allem eine Frage der Rücksichtnahme, wenn es darum geht, wann Lärm erregende Arbeiten im Freien durchgeführt werden. Leider wird sehr oft nicht daran gedacht, dass dabei möglicherweise Nachbarn in ihrem Ruhebedürfnis gestört werden. Das zeigen u.a. die häufig geäußerten Beschwerden. Eigentlich müsste die für die Landeshauptstadt Innsbruck geltende Lärmschutz-Verordnung ausreichen, damit es hier keine Probleme gibt. Um dem Nachbarn nicht a priori Böswilligkeit zu unterstellen, könnte man vorerst davon ausgehen, dass er von dieser Verordnung nichts weiß. Dieser Unwissenheit soll Abhilfe geschaffen werden, indem hiermit wieder einmal die wesentlichen zeitlichen Vorgaben kurz zusammen gefasst bekannt gegeben werden: Lärmerregende Haus- und Gartenarbeiten - das betrifft nicht nur mit Benzinmotor betriebene Geräte - sind vor 6 Uhr morgens, zwischen 12 und 15 Uhr und nach 20 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen verboten. Nach 22 Uhr müssen Tonwiedergabegeräte auf Zimmerlautstärke gestellt werden. Diese Ruhezeiten einzuhalten, müsste jedem/r BürgerIn möglich sein. Denn nicht der ist der unangenehme Nachbar, der darauf drängt, dass zu gewissen Zeiten Ruhe herrscht, die Sachlage ist genau umgekehrt. Nachbarn, die immer wieder durch Lärm verärgert werden, werden sich zumindest zurückziehen, manche jedoch - wenn gar nichts hilft - durchaus auch rechtliche Schritte einleiten. Das probateste Mittel, dies zu verhindern, ist mehr Rücksichtnahme und jedenfalls die strikte Einhaltung der Ruhezeiten.