Frauengruppe Abla veranstaltete ein Märchenfrühstück

Nach wie vor gibt es in unserem Stadtteil ein Begegnungsfrühstück und ein Begegnungstreffen pro Monat. Verändert hat sich der Ort: die Frühstücke finden nun im neuen Wohnheim Lohbach im Physiotherapie raum statt. Von der Leiterin, Frau Elisabeth Pasqualini und ihrem Team wurden wir dort mit großer Freundlichkeit aufgenommen und fühlen uns in dem modernen, lichtdurchfluteten Raum sehr wohl. Auch eine zeitliche Verschiebung haben wir vorgenommen: jeweils am Mittwoch, nicht wie in den letzten Jahren am Donnerstag, gibt es das interkulturelle Frauenfrühstück. Alle Frauen sind dazu herzlich willkommen, nähere Informationen finden Sie auf Seite 16 in diesem WESTWIND. Die Planungsgruppe, die aus sieben Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammt, hat sich den gemeinsamen Namen Abla gegeben. Im arabischen und türkischen Raum hat Abla die Bedeutung von „große Schwester“, aber auch „Ratgebende, Lehrerin, kompetente Unterstützerin“. Am 10. Februar, in den Semesterferien, fand unser Märchenfrühstück für Frauen und Kinder statt. Das Buffet war gut bestückt – unter anderem dank der finanziellen Unterstützung durch das Zukunftszentrum Tirol in diesem Arbeitsjahr. Die seit 2007 als Märchenerzählerin tätige Maria Ortner erzählte ein Märchen der Gebrüder Grimm, das ohne weiteres zu den Kulturschätzen der deutschen Sprache gezählt werden kann und auch perfekt in die winterliche Landschaft passt. Vor unseren Füßen entstanden die Stationen der Geschichte mit weißem und rosa Rosenstöckchen samt dem bösen Zwerg mit seinen geraubten Gold- und Edelsteinschätzen. Die einfache, eindringliche Sprache der Märchen erlaubte auch Gästen mit unvollkommenen Deutschkenntnissen dem Inhalt zu folgen. Kinder und Erwachsene hingen eine Stunde lang an den Lippen unserer wunderbaren Erzählerin.