Gefahrlos über den Inn

Demnächst wird es möglich sein, gefahrlos auch mit Kindern von

Hötting-West zum Inntalradweg oder nach Völs zu fahren. Die Radweganbindung von Kranebitten zum Inntalradweg über die Innbrücke wird endlich realisiert.

Der gefährlichste Abschnitt auf Völser Seite wurde entschärft (Foto: WESTWIND)

Schon vor Jahren hat WESTWIND die dringenden Wünsche der Bevölkerung aufgegriffen und von den zuständigen Politikern eine Lösung gefordert. Doch außer Kopfschütteln über die Unzumutbarkeit der Zustände und Absichtserklärungen schien nicht viel Konkretes zu passieren.

Dipl. Ing. H. Maizner vom Amt für Verkehrsplanung der Stadt Innsbruck ist es dann gelungen, die zuständigen Stellen von Bundesstraßenverwaltung, Land Tirol, Kuratorium für Verkehrssicherheit und Gemeinde Völs zu einer gemeinsamen Lösung des Problems zu veranlassen.

Die Bauarbeiten sind seit Mitte August im Gange, in Kürze wird die von WESTWIND vorgeschlagene Lösung verwirklicht. Als erste Maßnahme trennte man einen zwei Meter breiten Fahrbahnstreifen ab, sodass für Fußgänger und Radfahrer ein gefahrloses Überqueren der Brücke möglich wurde. Die unzumutbar steile Schotterabfahrt auf Völser Seite wurde inzwischen verbreitert und abgeflacht, sie wartet nur noch auf die Asphaltierung. Die Böschung auf dem Teilstück zwischen Radbrücke und Innbrücke wurde zusätzlich befestigt und verbreitert, damit ein kombinierter Rad- und Fußweg errichtet werden kann. Die Abgrenzung zur Fahrbahn soll durch einen Grünstreifen erfolgen, wodurch ein Parken auch hier nicht mehr möglich sein wird. Außerdem wird der bisherige Zubringer von der Radwegbrücke zur Bundesstraße um über einen Meter verbreitert.

Der von der Stadt Innsbruck übernommene Kostenbeitrag wird über 1,2 Millionen Schilling betragen.

Ein beachtliches und erfreuliches Ergebnis, welches das Resultat langjähriger Interventionen seitens der politischen Vertreter in unserem Stadtteil, engagierter Bewohner und schließlich des WESTWIND ist.