JugendRaum

Das Haus ist da:

Ein neues "Haus der Kinder- und Jugendkultur“ wird in Kürze eröffnet, ein modernes Jugendzentrum also, und das bei uns im Stadtteil. Brauchen wir das wirklich?

Da können Sie sicher sein, dass die Sparefroh-Stadt Innsbruck genau weiß, dass sie in diesem Bereich gut und zukunftsträchtig investiert.

Ein reicher Stadtteil:

Wir sind reich in Hötting-West, nämlich reich an Jungfamilien und Kindern und Jugendlichen. Die Jugend ist die Zukunft, ein gutes Kapital, das für Hötting-West Lebendigkeit und Entwicklung garantiert. Auch die Stadt wird wissen, dass sie sich um die gute Weitergestaltung dieses Lebensraums auch künftig engagieren muss.

Jugend ist kein Problem:

Oft wird die Jugendzeit und die damit einhergehende Pubertät als "Problemzeit“ betrachtet, fast wie eine Krankheit, die man überstehen muss, gefährlich und abgründig. Tatsächlich ist es eine wichtige Entwicklungsphase, eine Reifephase, die unumgänglich ist, notwendig und gesund. Eine gute Begleitung durch das erwachsene Umfeld ist natürlich hilfreich. Positiv unterstützende Begleitung bedeutet auch, dass Angebote und Anreize für die Jugend da sind, aus denen sie wählen können.

Zeit des Pluralismus:

Noch nie war es so schwer wie heute, sich in diese "unlesbare“ Welt einzubetten, und um das geht es in dieser Phase für die "Kinder der Freiheit“, wie man die derzeitige Generation auch nennt. Es gibt keine allgemein gültigen Rituale des Erwachsenwerdens mehr, und mit den unzähligen virtuellen und realen Lebensmöglichkeiten heute ist Orientierung nicht leichter geworden.

Offene Jugendarbeit in Hötting-West:

Das neue Jugendzentrum, die Jugendarbeit der Pfarre, die Gruppenangebote der Pfadfinder, die engagierte Jugendarbeit unserer Sport- und anderen Vereine – all das gibt es bei uns und ist als Versuch zu sehen, menschliche Kontaktstellen und inhaltlich

attraktive Angebote für die Kids zu bieten. Das alles ist positive und wertvolle Arbeit, die oft zu wenig beachtet wird.

Wenn man zusätzlich noch weiß, dass in Hötting-West eine Jugendplattform besteht (zugänglich für alle Interessierten!), eine Jugendredaktion für den "WESTWIND“ (sucht noch viele weitere Mitglieder) und dass auch bei der "Streetparty“ (Achtung: kommt bald!) ein Projekt da ist, wo die Jungen selber mitarbeiten, so sieht man, dass an manchen Stellen die Saat bereits aufzugehen beginnt.

Das neue Haus der Kinder- und Jugendkultur kann in diesem Sinne auch als Symbol für den guten und gesunden Stellenwert der Jugend gesehen werden, und es ist zu hoffen, dass es gut aufgenommen und als Bereicherung für den Stadtteil empfunden wird – alles Gute!