Kranebitten ist gefragt - Stärken und Schwächen eines Stadtteils

Das Institut für Soziologie der Universität Innsbruck führt von Oktober 2009 bis Juni 2010 ein Forschungsprojekt in Kranebitten durch. Das Projekt möchte die Stärken und Schwächen aus der Sicht der BewohnerInnen aufzeigen und so eine Handlungsgrundlage für Initiativen und Verbesserungen im Stadtteil geben. Kranebitten als ein schnell gewachsener Stadtteil leidet unter typischen „Kinderkrankheiten“ wie einem Mangel an Infrastruktur oder einer selektiven Stadtteilentwicklung. Die hohe Lebensqualität vor Ort zieht immer mehr BewohnerInnen an. Deshalb gilt es nun, Perspektiven zu entwickeln und Ideen zu sammeln, die ein gutes Zusammenleben auch in Zukunft sichern. Zu diesem Zweck führen Studierende im Rahmen ihres Forschungspraktikums im Dezember 2009 biographische Interviews durch, um die langjährige Entwicklung Kranebittens nachzuzeichnen. Weitere ExpertInnengespräche sollen die Sicht wichtiger AkteurInnen aus der Stadtverwaltung und –politik, aber auch aus Kranebitten selbst analysieren. Im April 2010 wird schließlich eine große Befragung durchgeführt, für die wir alle BewohnerInnen bitten, tatkräftig mitzuhelfen und für kurze Fragebogeninterviews zur Verfügung zu stehen. Die Studierenden werden dabei vor Ort unterwegs sein und bei Ihnen zu Hause vorbeischauen.Die Ergebnisse dieses Projektes werden in einem Workshop im Juni 2010 sowohl den BewohnerInnen als auch ExpertInnen aus der Stadt vorgestellt, und mit KollegInnen vom Fach diskutiert. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Befragung, aber auch an der Diskussion dieser Ergebnisse. Wer Interesse an einem biographischen Interview hat und viel über den Stadtteil zu erzählen weiß, würde die jetzige Bestandsaufnahme sehr bereichern! Die Koordinatorin, Dr. Elisabeth Donat, freut sich über eine Kontaktaufnahme unter elisabeth.donat@uibk.ac.at oder Tel. 507 7302.