Kultur am (Stadt-)Rand (DIE INNSBRUCKER GRÜNEN)

Erstellt von StRin Mag.a Uschi Schwarzl | |   Politischer Beitrag

Das gute Image der Kulturstadt Innsbruck lebt zu einem großen Teil von den Aktivitäten der BürgerInnen in den Stadtteilen. Welche Ideen und Möglichkeiten der Förderung sehen die politischen Parteien im Stadtteil speziell für Hötting-West und Kranebitten?

Wo Menschen zusammenleben, leben und pulsieren auch Kunst und Kultur. Auch unser Stadtteil Hötting - W e s t / Kranebitten ist geprägt von urbaner kultureller Vielfalt, vereint in einer guten Kultur des Zusammenlebens, des gemeinsam Feierns, der guten Kommunikation. Kunst ist für mich Teil dieser Stadtteilkultur und gleichzeitig unverzichtbares Lebensmittel für jede Gesellschaft. Auch für unsere Stadtteilgesellschaft. Ob bildende Kunst oder Theater, ob Literatur oder Musik in allen Formen, dort wo künstlerische Qualität produziert, vermittelt und konsumiert wird, herrscht nicht nur gute Unterhaltung, sondern dort verändert sich Gesellschaft, entwickelt sie sich weiter. Auch bei uns im Westen. Und das ist gut so und notwendig. Kunst und Kultur bzw. Künstlerinnen und Künstler brauchen Räume, engagierte Menschen und die öffentliche Hand. Denn die in der Verfassung verankerte Freiheit der Kunst gibt es nur bei Freiheit von (wirtschaftlichen) Zwängen und guten Rahmenbedingungen. Ich denke bei uns im Westen sind diese Rahmenbedingungen gut. Ob Kolpinghaus oder Blue Pink in der HBLA, ob Pfarre oder Juniperus Communis in Kranebitten, ob Chor, Musikkapelle oder Tanz – wir haben engagierte Personen und Institutionen, die der Kunst Raum und Bedeutung geben, die selbst künstlerisch arbeiten oder all ihre Freizeit in den Dienst von Kunst und Kultur stellen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. Und als langjährige Kultursprecherin der Innsbrucker Grünen bin ich froh darüber, dass im Kulturausschuss der Stadt über alle Parteigrenzen hinweg Einigkeit in der ideellen und finanziellen Wertschätzung von KünstlerInnen, Kunst und künstlerischer Qualität herrscht - egal ob im Zentrum oder in den Stadtteilen. Ich denke, Kunst und Kultur stehen am westlichen Stadtrand nicht am Rand. Und ich bin stolz darauf, dass wir Grüne in der Stadtpolitik dazu ein großes Stück beigetragen haben. Und wir werden dafür kämpfen, dass es auch so bleibt. Ideen und Anregungen? Viele – z.B. ein Kulturleitbild für Innsbruck, nicht zur politischen Steuerung sondern zu Formulierung von Zielen und langfristigen Absicherung guter Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur– eben auch in den Stadtteilen; Einbindung von Kunst und Kultur bzw. deren ProtagonistInnen bei der Fortschreibung des Stadtteilentwicklungskonzeptes; Suche nach neuen Ideen, noch mehr Menschen zum Teilhaben an Kunst und Kultur hinzuführen – nicht nur im Stadtteil sondern darüber hinaus. In diesem Sinne darf ich alle Interessierten auf folgendes Angebot der Innsbrucker Grünen hinweisen: Unter dem Titel “Seelenfutter und Kulissenschiebereien - Grüne Streifzüge durch das Innsbrucker Kunstund Kulturgeschehen“ streifen wir in regelmäßigen Abständen durch das Innsbrucker Kunstund Kulturleben. Wir besuchen gemeinsam Kultureinrichtungen, Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Kunstproduktionsorte usw., wo wir unter fachlich kompetenter Begleitung nicht nur Kunst konsumieren sondern hinter die Kulissen, auf die Hintergründe, ins Innenleben blicken. Wer zu diesen Streifzügen geladen werden möchte oder als Stadtteilkultureinrichtung gerne von uns besucht werden möchte, soll sich bitte bei mir me lden: uschi.schwarzl@magibk.at oder 0664/ 831 75 15.