Kultur am (Stadt-)Rand (FÜR INNSBRUCK)

Erstellt von StRin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser | |   Politischer Beitrag

Das gute Image der Kulturstadt Innsbruck lebt zu einem großen Teil von den Aktivitäten der BürgerInnen in den Stadtteilen. Welche Ideen und Möglichkeiten der Förderung sehen die politischen Parteien im Stadtteil speziell für Hötting-West und Kranebitten?

„Für Innsbruck“ bekennt sich zum vielfältigen Kulturangebot in Innsbruck, weil es einen Teil „Identität“ Innsbrucks darstellt u n d we i l d a s „Zusammenleben“, der „Umgang miteinander“, die „Integration“ eng mit der Kultur verknüpft ist. Dabei spielen die kulturellen Aktivitäten in den einzelnen Stadtteilen eine sehr große Rolle. Als Kulturstadträtin möchte ich mich bei den Initiatoren und Kulturschaffenden für ihr Engagement herzlichst bedanken. Tanzsommer, Festwochen der Alten Musik, Landestheater, Symphonieorchester, Museen, Galerien, Kinos, Architekturzentrum, zahlreiche Bühnen sowie viele Kultur- und Veranstaltungszentren, die Initiative „Innsbruck liest“, Musikschule, Stadtarchiv und Stadtmuseum belegen den hohen Stellenwert der Kultur in Innsbruck. Das Kulturamt der Stadt ist eine echte Servicestelle für alle Kunst- und Kulturschaffenden in den Stadtteilen. Einige bedeutende Zahlen: Die Stadtbücherei verzeichnet über 130.000 BesucherInnen im Jahr. Die Musikschule unterrichtet über 3500 Musikschüler und ist bei ca. 400 Konzerten jährlich beteiligt. Im Rahmen der Initiative „Innsbruck liest“ wurden auch 2010 wieder 10.000 Gratisbücher mit Hilfe der Stadt und Sponsoren verteilt. Mit der Kul tur förderungsini t iat ive „stadt_potenziale“ geht man in Innsbruck bundesweit einen einzigartigen Weg für mehr Ausgleich für die „Freie Szene“. Eine Besonderheit ist, dass die „Neue Breinössl-Bühne“ im Kolpinghaus, die von der Stadt Innsbruck unterstützt wird, am Stadtrand eine neue Heimat gefunden hat und ein qualitativ hochwertiges regelmäßiges Programm inszeniert. Die Stadt Innsbruck unterstützt auch den „Westwind“ als u.a. auch kulturelles Sprachrohr für die Bewohner des Stadtteiles. Es soll auch weiterhin den Kunstschaffenden im Stadtteil eine Bühne geboten werden, um ihre Werke zu präsentieren. Die Aktivitäten und Arbeit in den Chören, der Arbeit in der Stadtmusikkapelle Allerheiligen, im Volkstanzkreis Innsbruck und viele andere kulturelle Aktivitäten runden ein großes kulturelles Angebot in Hötting-West und Kranebitten ab. Die Unterstützung von Innovationen und Experimenten ergänzt zusammen mit der Förderung der klassischen Institutionen den kulturellen Pluralismus. Die Stadt und „Für Innsbruck“ bekennen sich zur kulturellen Vielfalt in den Stadtteilen.