Kultur am (Stadt-)Rand (ÖVP INNSBRUCK)

Erstellt von VBM Franz Gruber | |   Politischer Beitrag

Das gute Image der Kulturstadt Innsbruck lebt zu einem großen Teil von den Aktivitäten der BürgerInnen in den Stadtteilen. Welche Ideen und Möglichkeiten der Förderung sehen die politischen Parteien im Stadtteil speziell für Hötting-West und Kranebitten?

Die Stadtteile Innsbrucks sind die Organe unserer Stadt. Jeder von ihnen ist mit seinen Eigenheiten und Aufgaben ein wichtiger Bestandteil des Gesamtorganismus Innsbruck. Jeder Stadtteil hat seine Geschichte, seine Vorzüge und sein unverwechselbares Flair, aber auch seine Probleme und berechtigte Forderungen an die Stadtpolitik. Die Innsbrucker Volkspartei bekennt sich zum individuellen Eigenleben der Stadtteile, die zusammengefügt und zusammenwirkend unser Innsbruck ausmachen. Das hat nichts mit „Kirchturmdenken“ zu tun, sondern ist Ausdruck einer modernen Stadtpolitik, die Individualität schätzt und fördert, aber dennoch das Gemeinsame im Auge behält. Das umfasst natürlich auch die Kultur. Innsbruck ist insgesamt eine Kulturstadt, die in ihrem Angebot internationale Vergleiche mit ähnlich großen Städten nicht zu scheuen braucht. Oper und volkstümliche Musik, Klassik und Rockkonzerte, Landestheater und Hafen, moderne Kunst und Trachtenverein, traditionelle Volkskultur und moderne Architektur, Museen und alternative Szene. Alles muss in Innsbruck seinen Platz finden, tut es auch und ist so für die gesamte Bevölkerung nutzbar. Natürlich und sinnvoller weise befindet sich ein Großteil der professionellen kulturellen Einrichtungen im Stadtzentrum und damit verkehrstechnisch - vor allem auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - gut erreichbar für die gesamte Bevölkerung. Dennoch beleben gerade Kulturinitiativen in den Stadtteilen die Szene enorm. In Hötting-West und Kranebitten wird das Kultur- und auch Gesellschaftsleben aus der Bevölkerung selbst und von unterschiedlichsten Institutionen und Vereinen getragen. Das ist der richtige Weg, den die Stadt auch entsprechend unterstützt und fördert. Breinössl-, Leo- und Kolpingbühne bringen die Welt des Theaters in den Westen der Stadt. Alleine diese auch von der Stadt unterstützten Initiativen bilden einen attraktiven Kulturschwerpunkt außerhalb des Zentrums. Die Aktivitäten der Kirchen, Universität, der unterschiedlichsten Vereine – Musikkapelle, Schützen etc. – und privater Initiativen – Ausstellungen, Veranstaltungen, Feste etc. – oder auch des WESTWINDES als Medium runden das vielfältige Kulturleben im Stadtteil ab. Dafür ein großes Dankeschön! Die Stadt Innsbruck wird diese und auch neue Initiativen aus dem Stadtteil auch in Zukunft unterstützen. Dabei wird Kultur aber nicht verordnet, sondern die eigene Kreativität gefördert. So entsteht Kultur aus dem Stadtteil für den Stadtteil. Ein guter Weg, der neben dem professionellen Kulturbetrieb in der Stadt Kreativität für Jedermann ermöglicht. Auch in den einzelnen Stadtteilen.