Kultur im Stadtteil – natürlich auch in Kranebitten

Man glaubt es kaum: „Juniperus Communis – Kultur in Kranebitten“ geht bereits in das achte Jahr. Als beim ersten Zusammentreffen mit Pfarrer Jakob Patsch die Obfrau des Stadtteilvereins INITIATIVE LEBENSRAUM KRANEBITTEN, Hildegard Auer, den Vorschlag machte, ein Kulturprogramm für Kranebitten zu entwickeln, waren beide unisono der Meinung: probieren wir’s doch einfach. Es war eine gute Entscheidung. Bis zum heutigen Tag – und sicher auch weiterhin – wird ein vielfältiges Programm geboten und gerne angenommen. Es ist nicht nur eine Chance für die Bewohner von Kranebitten, sich zu treffen und sich kennen zu lernen, es gibt bereits „Stammkundschaft“. Nach dem Weggang von Pfarrer Patsch aus Kranebitten arbeitet Hildegard Auer im Interesse vor allem des Stadtteils nunmehr mit Pfarrkurator Karl Eller und Pfarrer Franz Troyer erfolgreich zusammen. „Wir achten sehr auf Qualität“, sind Hildegard Auer und Karl Eller überzeugt, dass das ein wichtiges Kriterium für den Erfolg ist. Nicht die Zahl der Besucher ist entscheidend, sondern die Freude der Teilnehmer, einen erfüllenden Abend erlebt zu haben. Eine nicht unwesentliche Besonderheit gibt es in Kranebitten: Nach jeder Veranstaltung steht ein kleines Buffet zur Verfügung, das Gelegenheit für Gespräche und Geselligkeit bietet, da bleiben die Menschen noch gerne beisammen. Das ist ein Hoangart der neuen Art, denn schon im mit Bedacht gewählten Namen der Kulturveranstaltungen steckt nicht nur die „Kranebitt“, der Wacholder, (lat. „juniperus“), sondern auch das lat. Wort „communis“, und das heißt „gemeinsam, gemeinschaftlich“. Von eben dieser Gemeinschaft lebt ein Stadtteil und darum macht auch Kultur einen Stadtteil stark.