Leserbrief

Enten am Vögelebichl

Am Ostersonntag wurde am Nachmittag eine Overbergente namens Toni am Vögelebichlweg überfahren. Es war schönes Wetter und kein einziges Auto hatte geparkt. Umso befremdlicher ist es, dass ein 80 cm großes Tier angefahren, im Blute liegend liegengelassen wurde und der Fahrer Fahrerflucht beging. Das Entenweibchen Rosa weinte und schrie vor Trauer zwei Stunden lang. Toni war ein treues Haustier, bewachte Haus und Garten, grüßte und passte fürsorglich und gewissenhaft auf seine Rosa auf. Die Autofahrer sind gebeten, am Vögelebichl die angegebenen 30 km/h zu fahren, da es vorkommt, dass Enten, Hauskatzen und Raben die Straße queren.

 

Und noch ein Hinweis: Bitte die Enten nicht füttern und keine ganzen Semmeln und Brotlaibe in den Bach werfen; diese schimmeln schnell und müssen wieder händisch entsorgt werden. Sonst werden die Tiere krank. Jede Woche sind Bierflaschen, Getränkedosen und Glasscherben im Vögelebichl-Lohbach zu finden, die von mir wieder mühselig rausgenommen werden müssen. Eine große Verletzungsgefahr für die Enten ist gegeben. Danke!