Offene Jugendarbeit in Hötting-West

Rückblickend.

Hötting-West hat in den letzten Jahren einen beachtlichen Bevölkerungszuwachs aufzuweisen und ist seither mit seiner Einwohnerzahl einer der größten Stadtteile Innsbrucks - mit einem äußerst hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen. Die Erkenntnis, dass der bestehende Jugendtreff in der Volksschule den zukünftigen Erfordernissen nicht mehr genügen würde, veranlasste in den 90ern die für die Stadtpolitik Verantwortlichen ein neues Haus der Kinder- und Jugendkultur zu initiieren. Beispielhaft für die Zeit der Planung war die Möglichkeit der Beteiligung und Mitsprache der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil. Schließlich erfolgte am 12. Oktober 1999 der Spatenstich, am 9. Juni 2001 die feierliche Eröffnung des Hauses.

Faktum.

Die Statistik zeigt auf, wie wichtig diese Einrichtung der "Offenen Jugendarbeit" für unseren Stadtteil ist. So wurden im vergangenen Arbeitsjahr über zehntausend BesucherInnen gezählt. 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind im Stadtteil Hötting-West zuhause und besuchen regelmäßig ihre "Jugendstelle".

Offene Jugendarbeit.

Trotz präsenter Vereine (Pfadfinder, Schützen u.a.) bedarf es eines weiteren sozialräumlichen Angebots, in dem eine Vielzahl an Aktivitäten stattfinden und Jugendliche Platz für eine selbstbestimmte Gestaltung sozialer Kontakte vorfinden können. Die JugendbetreuerInnen sind bestrebt, stets Orientierungshilfen anzubieten, wodurch "Offene Jugendarbeit" des Weiteren eine essentielle Unterstützung der Lebensbewältigung für junge Menschen ermöglicht.

Folglich.

Das Haus der Kinder- und Jugendkultur ist somit ein wichtiger Treffpunkt für verschiedenste Jugendszenen in Hötting-West und gehört genauso wie Kirche, Schulen und Gaststätten zur wesentlichen Infrastruktur unseres Stadtteiles.