Parasitenbekämpfung - auch zum Schutz des Menschen

Erstellt von Tierarzt W. Stadler | |   Tierecke

Parasitismus (para= bei, neben; sitos= Esser) stellt eine einseitige Abhängigkeit dar. Der Parasit lebt teilweise oder gänzlich auf Kosten des Wirtes. Die "krankmachende" Wirkung ist nicht immer klar und die Grenzen sind fließend.

Prinzipiell unterscheidet man zwischen Parasiten an äußerer Haut und Haaren und inneren Parasiten - meist in Magendarmtrakt, Leber, Lunge oder Muskulatur.

Einige dieser Parasiten können dem Menschen direkt gefährlich werden, wie zum Beispiel Toxoplasmen oder Finnen mancher Bandwürmer, andere durch ihre Funktion als Transportmittel für andere Parasiten, Bakterien oder Viren, z.B. Mücken (Malaria) oder Zecken (FSME, Borreliose).

Trotz der großen Vielfalt, und wenn auch einige von ihnen nicht immer mit einfachen Mitteln zu diagnostizieren sind, haben wir gegen die bei unseren Haustieren vorkommenden Parasiten - hauptsächlich Flöhe, Zecken, Milben und Würmer - wirksame Mittel. Bei regelmäßiger verantwortungsbewusster Parasitenbekämpfung kann der Schaden für Mensch und Tier deutlich reduziert werden. Allein mit Hygiene und Hausmitteln ist eine effektive Parasitenbekämpfung meiner Meinung nach nicht möglich, und bei mehreren Tieren im Haushalt benötigen Sie neben dem richtigen Wirkstoff auch ein Konzept.

Achten Sie bitte auch darauf, ob der Wirkstoff für die entsprechende Tierart geeignet ist.

Ihr Tierarzt W. Stadler