Parteien zum Thema „15 Jahre WESTWIND" (FÜR INNSBRUCK)

Als Bürgermeisterin und Obfrau der Bürgerbewegung „Für Innsbruck" möchte ich dem Redaktionsteam und allen Ver-antwortlichen der Stadtteilzeitung zum 15-jährigen Jubiläum gratulieren. Der WESTWIND ist sehr informativ und geht eben auf die Anliegen, auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Hötting-West und Kranebitten ein und verdeutlicht den eigenen Charakter dieses Stadtteils. Der WESTWIND zeigt auch auf, dass ein Miteinander von Menschen mit unter-schiedlichem sozialen oder kulturellen Hintergrund sowie von Jung und Alt die Lebensqualität eines Stadtteiles ausmachen. Das ist eines der Erfolgsrezepte, warum eine Stadtteilzeitung von den Menschen angenommen wird. Ich selbst lese gerne im WESTWIND über die vielen Vereine und Nachbarschaftsinitiativen im Stadtteil und über das Engagement der hier wohnenden Menschen. In Hötting-West/Kranebitten fand eine kontinuierliche infrastrukturelle Entwicklung in den letzten 15 Jahren statt. Vom Seniorenheim mit 120 Betten, dem Jugendzentrum mit Bandproberäumen, dem Ganztageskindergarten und Ganzjahresbetreuung mit Schülerhort, den verkehrsberuhigten Zonen, der Universität, dem Studentenheim, dem Schützenheim bis hin zum öffentlichen Taktverkehr in die Innenstadt und der eigenen öffentlichen Verbindung nach Kranebitten im 10-Minuten-Takt. Hierzu sind politische Entscheidungen notwendig, aber auch das Engagement der hier lebenden Menschen. Und hier hat gerade auch der WESTWIND mit seiner Berichterstattung einen maßgeblichen Anteil. Als Regierungszuständige für „Stadtplanung und -entwicklung" ist mir die Entwicklung in den Stadtteilen ein besonderes Anliegen. Hierauf soll auch im gerade stattfindenden Markenbildungsprozess Rücksicht genommen werden. Denn das Leben spielt sich nicht nur in der Innsbrucker Innenstadt ab. Zur Identität von Innsbruck gehören genauso die großen Stadtteile im Osten und Westen. Und als Obfrau der Bürgerbewegung „Für Innsbruck" lege ich großen Wert darauf, dass wir mit unseren Bürgergesprächen zu den Menschen in die Stadtteile vor Ort gehen um über unsere Politik zu informieren und die Ideen und Anliegen der Menschen zu erfahren. Denn das Credo von „Für Innsbruck" ist es, dass die großen Herausforderungen der Zukunft nur unter Einbindung aller konstruktiven und gestaltungswilligen Kräfte bewältigbar sind. So bin ich mir sicher, dass der WESTWIND auch weitere 15 Jahre und darüber hinaus die Politik in der Landeshauptstadt und in einem der größten Stadtteile Innsbrucks begleitet, über das Stadtteilleben berichtet und das Sprachrohr der Bevölkerung ist!