Rico, Oskar und die Tieferschatten.

Steinhöfel, Andreas:

Rico, Oskar und die Tieferschatten.

Mit Bildern von Peter Schüssow.

Hamburg: Carlsen-Verlag, 2008.

220 S.

 

Wie wir alle wissen, gibt es hochbegabte Kinder, ja, und was ist mit den „tiefbegabten“? In diesem Buch erzählt ein liebenswerter cleverer „Tiefbegabter“ seine Erlebnisse, von seinen Bingokugeln im Kopf, die wild durcheinander kugeln können, von seiner wunderschönen Mama, die leider viel und nachts arbeiten muss, von teils merkwürdigen Hausnachbarn, seiner Einsamkeit und letztlich erfolgreichen Freundessuche. Ausgerechnet sein neuer hochbegabter Freund Oskar wird von dem mysteriösen Mister 2000 entführt, und natürlich gelingt es Rico mit Konzentration und Mut den Fall aufzuklären. Rico, im Förderzentrum als „leicht geistig behindert“ eingestuft, kommt uns hier als sehr genau denkender und nachdenkender Junge entgegen. Zum Bessermerken schreibt er sich schwierige Begriffe auf und erklärt sie sich, einfach herrlich und nachdenkenswert für sprachbegeisterte LeserInnen. Rico S. 25: „Ich frage mich zum Beispiel, warum Erdbeeren Erdbeeren heißen, obwohl man sie nicht aus der Erde buddeln muss.“ Und die Depressionen der ältlichen Nachbarin ortet er als „graues Gefühl“, dabei gibt es Trost auf beiden Seiten. Ein wunderbar berührendes Buch, das zum Schmunzeln verleitet und positiv nachdenklich stimmt. Für Kinder und auch Erwachsene breit empfohlen! A. Ka.Wie wir alle wissen, gibt es hochbegabte Kinder, ja, und was ist mit den „tiefbegabten“? In diesem Buch erzählt ein liebenswerter cleverer „Tiefbegabter“ seine Erlebnisse, von seinen Bingokugeln im Kopf, die wild durcheinander kugeln können, von seiner wunderschönen Mama, die leider viel und nachts arbeiten muss, von teils merkwürdigen Hausnachbarn, seiner Einsamkeit und letztlich erfolgreichen Freundessuche. Ausgerechnet sein neuer hochbegabter Freund Oskar wird von dem mysteriösen Mister 2000 entführt, und natürlich gelingt es Rico mit Konzentration und Mut den Fall aufzuklären. Rico, im Förderzentrum als „leicht geistig behindert“ eingestuft, kommt uns hier als sehr genau denkender und nachdenkender Junge entgegen. Zum Bessermerken schreibt er sich schwierige Begriffe auf und erklärt sie sich, einfach herrlich und nachdenkenswert für sprachbegeisterte LeserInnen. Rico S. 25: „Ich frage mich zum Beispiel, warum Erdbeeren Erdbeeren heißen, obwohl man sie nicht aus der Erde buddeln muss.“ Und die Depressionen der ältlichen Nachbarin ortet er als „graues Gefühl“, dabei gibt es Trost auf beiden Seiten. Ein wunderbar berührendes Buch, das zum Schmunzeln verleitet und positiv nachdenklich stimmt. Für Kinder und auch Erwachsene breit empfohlen!