Städtepartnerschaft Freiburg – Innsbruck in der Kolpingsfamilie

Freiburg im Breisgau und Innsbruck gingen im Jahr 1963 eine Städtepartnerschaft ein. Während diese anfangs nur die Abteilungen der beiden Magistrate betraf, besuchten schon bald auch private Vereine mit großem Erfolg die jeweils andere Stadt. Im Jahr 1976 stattete eine Abordnung der Kolpingsfamilie Freiburg-Zentral mit ihrem Vorsitzenden Karl Hemmer der hiesigen Kolpingsfamilie einen Besuch ab. Unser damaliger Präses Franz Pölzl führte die Gäste auf das Hafelekar und zeigte ihnen von dort aus die Schönheit der Stadt im Gebirge. Bei einem gemütlichen Zusammensein wurde auch für die beiden Kolpingsfamilien eine Partnerschaft vorgeschlagen. Diese Anregung fand die Zustimmung beider Vereinsvorstände – und so gibt es seit nunmehr 34 Jahren diese Freundschaft. Wie wird sie gelebt? Einerseits durch regelmäßige gegenseitige Besuche, die ungefähr alle zwei Jahre stattfinden und wo die kulturellen und landschaftlichen Schönheiten der Partnerstadt und ihrer Umgebung besichtigt werden, aber auch durch Arbeitstreffen der Vorstände, bei denen beide Vereine betreffende wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Themen besprochen werden. Wie es bei Kolping seit mehr als 150 Jahren üblich ist, kommt bei allen Zusammenkünften auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Vom 2. bis 5. September kamen nun 27 Mitglieder der Kolpingsfamilie Freiburg-Zentral nach Innsbruck und wurden hier von den Innsbrucker Kolpingmitgliedern herzlich willkommen geheißen. Die Gäste erlebten am Donnerstag einen „schmackhaften" Grillabend im Tenniscafé Schönegg in Hall und am Freitag eine gemeinsame Wanderung zur Schatzerhütte im Gebiet der Plose bei Brixen, Südtirol, die bei den Freiburgern einen überwältigenden Eindruck hinterließ. Am Samstag wurden unsere Freunde bei einem Spaziergang durch Innsbruck bzw. am Bergisel unter anderem mit den baulichen Veränderungen in der Stadt bekannt gemacht. Mit der neuen Standseilbahn ging es hinauf zur Hungerburg und dann zu Fuß weiter zur Arzler Alm, wo zum Mittagessen eingekehrt wurde. Der letzte Abend vereinte die Mitglieder der beiden Kolpingsfamilien beim Freundschaftsabend im Kolpingsaal, bei dem unsere Kolpingbühne einen lustigen Sketch spielte und die Kolpinghausküche ein ausgezeichnetes Abendessen servierte. Den würdigen Abschluss des Besuches bildete der Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche Kranebitten mit Präses Pfarrer Franz Troyer. Die Partnerschaft zwischen unseren beiden Kolpingsfamilien ist in all den Jahren lebendig geblieben, hat uns viele unvergessliche gemeinsame Stunden beschert und private Freundschaften entstehen lassen. Möge es auch in Zukunft so bleiben!