Stationentheater durch den Asyldschungel: Reflexionen

Erstellt von Steixner Raphaela, HBLA-West 5ehw | |   Online-Artikel

Ein Flüchtling zu sein, für mich war es unvorstellbar. Erst durch die Erfahrung, die ich im Stationenteater sammeln konnte, kann ich nur erahnen, wie sich ein Flüchtling fühlt.

Die Ungewissheit, was einem passieren wird, in einem fremden Land. Mit einer fremden Sprache konfrontiert zu werden und dabei eventuell von deiner Familie getrennt zu sein. Unvorstellbar. Aber leider für tausende Flüchtlinge Tatsache.

Die Angestellten sind überfordert, kommen mit der Situation nicht klar. Sie wollen helfen, aber oft können sie nicht. Die Gesetzt sind streng und Ausnahmen gibt es nicht.

Nicht zu wissen, ob man grünes Licht bekommt und in dem Land bleiben kann, nicht zu wissen, wie die Zukunft aussieht oder nicht zu wissen, ob man je seine Familie wiederfindet. Alles Gedanken, die einem durch den Kopf gehen. Und das Unerträglichste, nicht zu wissen, wie lange man warten muss. Während der Wartezeit können sie nicht arbeiten, fühlen sich völlig nutzlos. Wir müssen versuchen diesen Umstand zu bessern und den Einstieg in ihr neues Leben, ihre neue Heimat so angenehm wie möglich gestalten. Eine Willkommens-Kultur wäre ein guter Anfang.

Eine Lösung muss gefunden werden. Auf politischer und sozialer Ebene und solange müssen wir den Flüchtlingen helfen, sie integrieren und das Beste aus der Situation machen, für beide Seiten.