Treffen von "Wassermanagern" in Hötting-West

Am 17. November trafen sich Personen aus ganz unterschiedlichen tiroler Organisationen, die mit Wassermanagement zu tun haben, im Kolpinghaus. Es ging dabei um die Diskussion von Vernetzungsmöglichkeiten. Dabei waren unter anderen DI Riccabona, der Landesumweltanwalt, Prof. Pechlaner, der pensionierte Vorstand der Limnologie, DI Friedrich vom Institut für Wasserbau, DI Ploner von der Trinkwasserversorgung der IKB, Mag. Andreas Jedinger von "Natopia", einer Einrichtung, die Umwelterziehung an Schulen anbietet und die Herren Pipal, Köfel, Langhofer und Mayr von der Tiroler Wasserwacht, die ja im Stadtteil ihr Hauptquartier unterhält. Eingeladen wurde im Rahmen des EU-geförderten Projektes ISSNET vom Innsbrucker Institut FBI (Institut für gesellschaftswissenschaftliche Forschung, Bildung und Information). Zur Begrüßung betonte Stadträtin Christine Oppitz-Plörer die Bedeutung des Wassers für jede und jeden Einzelnen. Schülerinnen und Schüler der HBLA Kematen präsentierten einen Teil ihrer zweijährigen Beschäftigung mit der Thematik. Sie zeigten Grafiken und Bilder der Gewässer rund um Kematen, sprachen über die Bedeutung von Hecken am Wasser für das ökologische Gleichgewicht und gaben interessante Tipps zum Wassersparen. Anschließend referierte Frau Dr.in Gabriela Schroffenegger vom Institut FBI über die Ergebnisse ihrer Befragung einiger der Anwesenden zu ihren Vernetzungserfahrungen. In der Diskussion um mögliche Vernetzungsthemen für eine internationale Kooperation ging es sehr stark um pädagogische Konzepte zur Umwelterziehung und Naturerfahrung sowie um die Wertschätzung der jeweils eigenen Wasserressourcen im Land, worin Tirol beispielgebend sein könnte für andere europäische Länder. Die erarbeiteten Themenvorschläge werden den "Wassermanagern" in den Partnerländern Rumänien, Deutschland und Dänemark im Rahmen des Projekts ISSNET unterbreitet werden.