Unsere vielfältige Stadt (DIE INNSBRUCKER GRÜNEN)

Erstellt von StRin Mag.a Uschi Schwarzl | |   Politischer Beitrag

Die strukturellen Unterschiede zeigen sich am Beispiel von Hötting-West und Kranebitten, die eng miteinander verbunden sind, in denen aber unterschiedliche Bedürfnisse bestehen. Mit welchen Plänen und Ideen werden die im Stadtteil vertretenen politischen Parteien den Bedürfnissen und den weiteren Entwicklungen begegnen?

Vielfalt und Gemeinsamkeit, unterschiedliche Bedürfnisse und Zusammenarbeit sind keine Gegensätze. Klar, Hötting-West und Kranebitten werden immer durch Freiland entlang der Hangkante westlich des Wohnheimes räumlich getrennt sein, was aus stadtökologischen Gründen auch gut so ist. Und Kranebitten wird auch nie die dichte Verbauung haben wie Hötting-West. Aber dennoch gehören die beiden Teile des Westens für mich zusammen. Auch die Lohbachsiedlung hat mitten in Hötting-West eine ganz andere Struktur als z.B. die Peerhofsiedlung und ist dennoch zentraler Teil des Stadtteiles. Trotz unterschiedlicher Strukturen und Bedürfnisse aufeinander schauen, zusammenarbeiten ohne zusammenzuwachsen, das ist unsere Devise und Stärke hier im Westen. Auch das Stadtteilentwicklungskonzept Hötting-West/Kranebitten aus den 90ern betrachtet beide Gebiete zwar differenziert aber dennoch in einer Gesamtschau. Und ich setze mich seit längerem dafür ein, dass dieses Stadtteilentwicklungskonzept evaluiert und fortgeschrieben wird. Und zwar nicht von oben herab durch uns PolitikerInnen sondern gemeinsam mit Ihnen/Euch als BewohnerInnen. Ein entsprechender grüner Antrag wartet gerade im Stadtsenat auf Behandlung. Und in diesem Prozess wird selbstverständlich eine ausreichende Infrastruktur für das gewachsene Kranebitten eine große Rolle spielen – Nahversorger, Kinderbetreuungseinrichtungen, Arztpraxen u. a. mehr sind selbstverständliche Infrastruktur in Hötting-West, in Kranebitten fehlt sie und muss realisiert werden. Gleichzeitig wird es immer Infrastrukturen geben, die beide Teile des Westens gemeinsam nutzen werden. Ich denke dabei an das neue Wohnheim, an Schulen, Sporteinrichtungen in Hötting-West oder die Innauen und Ausflugsgasthöfe in Kranebitten. Weitere Ideen und Wünsche gibt es viele. Doch wie gesagt, ich wünsche mir Infrastrukturentwicklung im Westen nicht auf Zuruf durch PolitikerInnen, sondern durch gemeinsame Arbeit mit den BürgerInnen. Zudem sind es nicht nur große Infrastrukturprojekte sondern scheinbar kleine Dinge und „soziale“ Infrastruktur, die wichtig sind. Ob ein Gehsteig bei einer neuen Wohnanlage in Kranebitten oder Maßnahmen zur Verhinderung des verbotenen Zu- und Durchfahrens am Baumannweg, ob Finanzierung eines Pilotprojektes an einer Schule oder der Krötenteich am Spielplatz, ob Frauenfrühstück oder Lernhilfe— wir BürgerInnen, Plattformen, Arbeitskreise, Initiativen und auch StadtteilpolitikerInnen sind ständig am Werkeln für unseren Stadtteil und seine Infrastruktur in seiner ganzen Breite und Vielfalt. Bei Interesse am Stadtteilentwickl u ng s k o nz e pt Hö t t ing -We s t / Kranebitten aus den 90ern, das ich gerne gemeinsam fortschreiben möchte, bitte unter 0664/831 75 15 anrufen. Ich schicke es dann gerne zu.