Unsere vielfältige Stadt (SPÖ INNSBRUCK)

Die strukturellen Unterschiede zeigen sich am Beispiel von Hötting-West und Kranebitten, die eng miteinander verbunden sind, in denen aber unterschiedliche Bedürfnisse bestehen. Mit welchen Plänen und Ideen werden die im Stadtteil vertretenen politischen Parteien den Bedürfnissen und den weiteren Entwicklungen begegnen?

Wir von der SPÖ Hötting-West freuen uns über die Tatsache, dass Kranebitten nach jahrelangen Bemühungen ein eigenes Stadtteilwappen erhalten hat. Der Weg ist geebnet, den BewohnerInnen des Stadtteiles eine eigene Identität zu geben. Nahtlos und zeitgleich mit der entstandenen Euphorie rund um die Identitätsfindung sollte nun auch eine Infrastruktur geschaffen werden, um die Identität aufrecht zu erhalten und zu verstärken. Um aber auf die Bedürfnisse der KranebitterInnen und anderer StadtteilbewohnerInnen eingehen zu können, bietet sich eine Stadtteilbefragung nach Wiener Modell an. Ein ähnliches auf Innsbruck adaptiertes Modell würden wir uns vorstellen. Unter diesem Modell werden die Bewohner in Entscheidungen eingebunden, die direkte Demokratie gestärkt und die Bedürfnisse der Stadtteilbewohner erfüllt. Wir, seitens der SPÖ Hötting- West, haben bereits im vergangenen Oktober darauf hingewiesen, dass Infrastruktur in der Region aufgewertet und verbessert werden muss. Dazu zählt die Verbesserung der Busanbindung der Linie O, die auch nach 19 Uhr die Haltestelle Peerhofsiedlung anfahren sollte, damit am Abend die Mobilität ohne eigenes Fahrzeug möglich ist. Ein Großprojekt für die Gegend ist die Errichtung des „Baggersee West“. Viele von uns, allen voran Kinder und Jugendliche, wünschen sich diese Freizeitanlage, die vielfältig genützt werden kann. Im Sommer würde er als Badesee, im Winter als Eislaufplatz und dazwischen als Fischersee dienen. Zeitgleich würde sich auch die Verlängerung des Radweges von Lohbach West in Richtung Kranebitten anbieten. Eine dringend notwendige Einrichtung, um die Sicherheit aller Einwohner zu gewährleisten, ist der Bau einer Notfallzentrale nördlich des Inn. Momentan ist es leider so, dass im Falle eines Hochwassers unser Stadtteil für Blaulichtorganisationen schwer erreichbar ist. Abgerundet wird unser Forderungskatalog mit dem Vorschlag einen eigenen Recyclinghof für den Westen Innsbrucks zu errichten, sodass wir den Müll nicht quer durch ganz Innsbruck zur Rossau bringen müssen. Wir legen aber großen Wert auf die Mitbestimmung unserer MitbewohnerInnen und fordern daher deren Meinung zur Gestaltung unseres Stadtteiles via Fragebogen zu erheben.