Versöhnung gelungen

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In den letzten Jahren gab es zwischen der Pfarre Allerheiligen und der Schützenkompanie Allerheiligen wiederholt Meinungsverschiedenheiten und gegenseitige Vorwürfe, welche von beiden Seiten in mehr oder weniger seriösen Aussagen über die Medien ausgetragen wurden. Nun hat Pfarrer Franz Troyer eine erfolgreiche Versöhnung zwischen den Schützen und dem Pfarrgemeinderat herbeigeführt.

Die Pfarre Allerheiligen lädt künftig die Mitglieder der Schützenkompanie wieder ein, an den üblichen Festen (Schützenjahrtag, Pfarrfamilienfest, Patrozinium, Fronleichnam, etc.) teilzunehmen. Zusätzlich bieten die Schützen der Pfarre an, bei diversen Aufgaben mitzuhelfen, wobei eine gute gegenseitige Information das Miteinander stärken soll.

Bei den Meinungsverschiedenheiten war das Mitnehmen der Gewehre in die Kirche eines der Hauptanliegen. Nun wurde vereinbart, dass bei einem Gottesdienst die Gewehre wohl in die Kirche mitgenommen werden, diese jedoch dort in Pyramidenform abgestellt werden. Das Abstellen der Gewehre innerhalb der Kirche will Ausdruck dafür sein, dass die Schützen mit leeren Händen zu Gott kommen und Gott nicht mit Waffen beschützt werden kann.

Bei Gottesdiensten und Prozessionen im Freien wird während der Liturgie keine Ehrensalve abgefeuert, da dies viele GottesdienstbesucherInnen als störend empfinden. In solchen Fällen wird jedoch jeweils am Schluss eine Ehrensalve abgefeuert.

Eine gute und für alle annehmbare Lösung, verbindet doch Kirche und Schützen in Tirol eine untrennbare Tradition.