Visionen für Hötting-West (FÜR INNSBRUCK)

In dieser Ausgabe des WESTWIND haben wir unsere PolitikerInnen einmal zur Zukunft unseres Stadtteiles befragt. Ist es doch sicherlich interessant zu erfahren, wie sie sich diese vorstellen, welche Konzepte sie dafür haben und wie sie diese umsetzen wollen. Daher unsere Frage: Hat Ihre Partei für unseren Stadtteil ein zukunftsorientiertes Konzept, wie sieht es aus und wie werden Sie es umsetzen?

Konzepte sind im allgemeinen Sprachgebrauch unausgereifte Pläne und Vorstellungen und münden im politischen Bereich in Zielvorstellungen und Programmen.

Auf Basis dieser Zielvorstellungen wird in Abständen von 10 Jahren für die gesamte Stadt das örtliche Raumordnungskonzept erstellt. Es enthält Festlegungen zur baulichen Entwicklung, zur Grün- und Sportflächenentwicklung, zu den Freihalteflächen außerhalb des Siedlungsgebietes, sowie zur Infrastrukturentwicklung eines Stadtteiles. Zusammen mit sogenannten Entwicklungs- und Machbarkeitsstudien stellt es die Grundlage für die Umsetzung von städtischen Vorhaben dar.

Das "Programm FÜR INNSBRUCK" für die Jahre 2000 bis 2006 sieht für unsere stark wachsenden Stadtteile Hötting-West und Kranebitten eine Reihe wichtiger Infrastruktureinrichtungen vor. Dazu gehören: das Haus der Jugend, der Neubau des Kindergartens, die Vergrößerung der Volksschule, die Errichtung eines Parks im Bereich der neuen Wohnanlage am Lohbachufer, der Neubau einer Kirche mit einem kleinen Veranstaltungszentrum sowie der Radweg zwischen Kranebitten und Hötting-West. Zur Sicherung des Technologie- und Wirtschaftsstandortes Innsbruck haben wir uns für einen Ausbau und eine Erweiterung der Universitätseinrichtungen und angegliederter Bereiche ausgesprochen.

Der Großteil dieser Maßnahmen konnte durch eine zielstrebige und umsichtige Politik auch bereits umgesetzt werden. Eine sozial gerechte Widmungs- und Grundstückspolitik sichert insbesondere im Bereich der Lohbachufergründe eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres Stadtteiles. Einerseits sollen dort neue Wohnungen für "Jung und Alt" errichtet werden, andererseits soll eine großzügige Freizeit- und Erholungslandschaft entstehen. Durch den geplanten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wird unser Stadtteil verkehrstechnisch noch besser angebunden.

Mit den bereits getroffenen und den noch vor uns liegenden Einzelmaßnahmen wird es gelingen, die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebensbedingungen zu verbessern und gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen langfristig im "Westen" Innsbrucks sicherzustellen.