Visionen für Hötting-West (GRÜNE)

Erstellt von LA Mag. Uschi Schwarzl | |   Politischer Beitrag

In dieser Ausgabe des WESTWIND haben wir unsere PolitikerInnen einmal zur Zukunft unseres Stadtteiles befragt. Ist es doch sicherlich interessant zu erfahren, wie sie sich diese vorstellen, welche Konzepte sie dafür haben und wie sie diese umsetzen wollen. Daher unsere Frage: Hat Ihre Partei für unseren Stadtteil ein zukunftsorientiertes Konzept, wie sieht es aus und wie werden Sie es umsetzen?

Die zivilisierte Auseinandersetzung demokratischer Parteien um ihre Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung einer Stadt oder eines Stadtteils ist Wesen der repräsentativen Demokratie. Und ich denke, Sie wissen, wofür wir Grüne in dieser Auseinandersetzung in diesem Stadtteil seit Jahren stehen: Für die Realisierung der Regionalbahn, die Lösung des leidigen LK-Problems, die sukzessive Verkehrsberuhigung, Radwege z.B. entlang der Mittenwaldbahn, - schlichtweg für eine Mobilität, die Lebensqualität und Umwelt erhält -, für die überfällige Realisierung des Naturspielplatzes am Lohbach, die Infrastruktur in Kranebitten oder eine anrainerInnenverträgliche Flughafenentwicklung, und auch ganz einfach für Information und Transparenz. Und manchmal erlaube ich mir auch laut zu träumen: Von einem Baggersee im Westen.

Doch in einem zukunftsträchtigen Punkt unterscheiden wir uns wohl von den Konzepten anderer Parteien deutlich. Wir wollen dem Stadtteil nicht unser Zukunftskonzept überstülpen. Wir würden dieses Konzept gerne mit den Menschen des Stadtteiles erarbeiten. Denn es wäre ein Fehler, zu meinen, Sachverstand säße nur in den Parteien, im Gemeinderat oder gar in der Bürgermeisterkanzlei. Dieser sitzt auch vor Ort und ist in den vernetzten Stadtteilinstitutionen optimal gebündelt. Für uns sind BürgerInnen nicht Untertanen oder KundInnen, sondern wir sehen sie als GestalterInnen. Unser Zukunftskonzept ist es daher, der repräsentativen Demokratie in den Stadtteilen die partizipative Demokratie hinzuzufügen. Dafür braucht es Ressourcen und professionelle Begleitung und diese würden wir gerne anbieten, hätten wir das Sagen.

Denn ein Stadtteilkonzept kann nur zukunftsorientiert sein, wenn es von unten nach oben wächst. Die Zeiten des Verordnens von
oben neigen sich dem Ende zu. Und das hat Zukunft.