Weihnachten - Zeit der Wünsche (FI)

Erstellt von GRin Brigitte Lercher | |   Politischer Beitrag

Welche Anregungen, Wünsche und Vorschläge haben die politischen Parteien aus ihrer Sicht an die BewohnerInnen, Vereine, Institutionen in Hötting-West und Kranebitten und wie könnte und sollte man ihrer Ansicht nach die Arbeit der politischen Parteien unterstützen. Also - ein Wunschzettel, einmal aus der Sicht des Politikers

In Städten leben Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen auf engem Raum zusammen. Wohnen in einer Stadt, in einem Stadtteil, bedeutet u.a.: kurze Distanzen zwischen Arbeit - Wohnen - Freizeit, Leben, Bewegung, Dynamik, Lärm, Vielfältigkeit, Buntheit, Toleranz, Kultur, Spaß, Begegnung auf öffentlichen Plätzen, etc.

Dadurch ergeben sich natürliche Interessenskonflikte, die nur durch ein gerüttelt Maß an Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber dem "anderen" lösbar sind. In einer aktiven Bürgergesellschaft, in der sich jeder Einzelne durch Interesse, Solidarität und Mitarbeit für das Gemeinwohl engagiert und mit seinem unmittelbaren Lebensraum auch identifiziert, können allfällige Konfliktpotentiale leichter bewältigt werden.

Bürgerschaftliches Engagement braucht aber Ermutigung, Förderung und Unterstützung.

Die Stadt Innsbruck hat am Blühen und Gedeihen ihrer Stadtteilgemeinschaften ein besonderes Interesse. Dies kommt abgesehen von der ideellen Förderung und Beratung insbesondere durch die Bereitstellung von Räumen und die Gewährung von Subventionen für die verschiedensten Aktivitäten und Initiativen zum Ausdruck.

Unsere Stadtteilgemeinschaft lebt heute schon zu einem guten Teil von Menschen, die mehr tun, als sie eigentlich tun müssten. Viele wirtschaftliche, kulturelle, umweltpolitische und soziale Initiativen entstanden oder wuchsen aus dem ehrenamtlichen Engagement von Einzelpersonen, Vereinigungen
oder Vereinen in unserem Stadtteil. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank und meine Anerkennung.

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es wichtig, menschliche Nähe, Zuwendung und Hilfsbereitschaft zu leben und zu zeigen, um Menschen in seelischer Armut und Einsamkeit zu helfen. Diese Aufgabe braucht Personen mit ehrenamtlichem Engagement, höchstpersönlicher Hilfsbereitschaft und menschlicher Zuwendung.

Wir sollten alles tun, um möglichst viele Mitmenschen zu ermuntern, aktiv zu werden, wenn es um die soziale und kulturelle Ausgestaltung unseres Lebensraumes "Stadtteil" geht.

Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie alles Gute im neuen Jahr.