Bands stellen sich vor: Sledge Bucks
01.10.08 | Print-Artikel, Bands stellen sich vor


Von: E.A.





Für die Reihe „Bands stellen sich vor“ habe ich dieses Mal die Sledge Bucks in Allerheiligen besucht. Bei Tee und Spekulatius erzählen die vier jungen Musiker Marsi (Gitarre, Vocals), Lausn (Bass, Vocals), Luggi (Drums) und Flo (Keyboard) über ihre Anfänge. Der ungewöhnliche Name „Sledge Bucks“ ist alles andere als das Ergebnis langer Überlegungen und Diskussionen, sie haben „einfach ein Englischwörterbuch aufgemacht“ und die beiden Wörter gefielen. Kann man sie doch von „Schlittenböcke“ bis zu „Vorschlagdollars“ vielfältig übersetzen. Und vielfältig ist auch ihre Musik, von Funk bis Rock ist alles dabei, die Liste der musikalischen Einflüsse lang. Die Brüder Flo und Lausn machen mit Marsi schon seit Jahren Musik, doch erst seit Schlagzeuger Luggi dabei ist - den sie je nach Gesinnung mal als „Klotz am Bein“ oder als „Rettung“ bezeichnen - geht es „so richtig voran“, vor allem seit sie nicht mehr im Musikraum der Schule proben müssen, sondern den Proberaum der Pfarrkirche benutzen können. Nach zahlreichen kleineren Auftritten machte sich die harte Arbeit Ende 2006 endlich belohnt, als die Sledge Bucks den „Talent Forge“ Wettbewerb im Kultcafé Propolis gewannen. Sie bekamen Einzelunterricht von bekannten Tiroler Musikern: „Dann haben wir endlich mal einen Ton getroffen“. Außerdem nahmen die vier ihre Demo- CD „Buckstube“ auf, die im Juni 2006 präsentiert wurde. Dass die CDs am Tag der Releaseparty noch nicht fertig gepresst und verkaufsbereit waren, nahmen ihnen die Fans nicht weiter übel. Der Sieg beim Wettbewerb brachte in den Jahren darauf zahlreiche Auftritte im Großraum Innsbruck. Anfang des Jahres drehten die Sledge Bucks ein Musikvideo zu ihrem Song „Jack“. Gedreht wurde an verschiedensten Schauplätzen in Innsbruck, bezahlt wurde alles aus eigener Tasche, die Regie übernahm ein Teilnehmer eines Kurzfilmwettbewerbs. Das beeindruckende Ergebnis kann man auf der Homepage der Band bewundern. Der Plan der vier für die Zukunft: Eine neue CD mit den vielen neuen Songs, die sie geschrieben haben. Allerdings könnte das noch eine Weile dauern, denn noch fehlt es an den finanziellen Mitteln. Live kann man die Sledge Bucks jedoch immer wieder antreffen. Der WESTWIND bedankt sich herzlich für das Interview und für den Tee.


Links:

www.sledgebucks.at






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